Neue Energien in Krailling

Wir freuen uns sehr, dass das jahrelange Engagement von Dr.Imme Kaiser auch gegen erste Vorbehalte aus unseren eigenen Reihen nun gestern zumindest einen ersten Erfolg gezeigt hat:
Nach mehrfacher Nachfrage wurde gestern das Projekt „Bürgerwind Berg“ dem Gemeinderat vorgestellt und wir freuen uns über das allgemeine ergrünen der Rät*innen. Zum Teil sind sie so überzeugt von der Güte unserer Arbeit, dass uns der Verweis darauf als Wahlkampf ausgelegt wird.
Natürlich ist es im Wahlkampf von Vorteil, wenn man sechs Jahre solide Politik gemacht hat. Aber diese Chance hatte jede Fraktion und wenn man selbst auf nichts hinweisen kann,dann sollte man genau daran arbeiten.
Nichtsdestotrotz: Wir freuen uns über die einhellige positive Einstellung zu diesem Projekt. Es soll ein Bürger*innenprojekt für unsere Gemeinde werden, denn aus der wirtschaftlichen Krise hilft es uns nicht in grenzenlosem Aktionismus immer mehr Natur für den vermeintlich schnellen Profit zu zerstören.
Wir versuchen seit Jahren Ökologie und Ökonomie zusammen zu denken ohne dass das einen zwingend das Primat über das andere hätte. Und hier ist eben einer unserer Vorschläge, mit dem wir Krailling zukunftssicher machen. Im Ökologischen, Ökonomischen und Sozialen Sinne. (Das war Wahlwerbung, an der dürfen Sie uns aber auch die nächsten sechs Jahre messen)

UNSERE WAHLKAMPFTERMINE

Hier können Sie uns treffen und sich über unsere Politik informieren:

Jetzt ist die Katze aus dem Sack!

Für unseren Bürgermeister gibt es „keine Denkverbote“, wenn es um die Bebauung der Sanatoriumswiese geht. Jetzt ist endlich raus, was so lange, auf ausdrücklichen Wunsch des Bürgermeisters, unter dem Sigel der Geheimhaltung lag.

Statt mit dem zu wirtschaften, was wir haben, will er auf Kosten von Umwelt und nachfolgender Generationen ein überregionale bedeutsames Biotop vernichten. Dafür stellt er wieder, völlig unberechtigt, das Wohl unserer Kinder gegen das Wohl der Umwelt.
Davon abgesehen, dass dies jedweden Grundes entbehrt, haben wir doch ein Grundstück für die Schule, ist es auch unglaublich kurzsichtig: Das Wohl der Umwelt ist unabdingbar für das Wohl der Menschen. Und das werden unsere Kinder schon massiv zu spüren bekommen.
Wir sprechen auch gar nicht vom Verlust an Lebensqualität für alle Kraillinger, der bereits vor über 10 Jahren die Bürger*innen zum Bürgerbegehren an die Urnen getrieben hat.
Wovon wir aber noch sprechen ist die Tatsache, dass Kinder, wie auch Senioren nicht nur in die Mitte der Gesellschaft, sondern auch in die Mitte des Ortes gehören. Da ist schon der aktuelle Standort nicht optimal, aber immer noch besser als ganz am Ortsrand.

Auf jeden Fall gilt: Wir stehen ein für ein lebens- und liebenswertes Krailling mit guten Chancen für eine lebenswerte Zukunft!

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/krailling-schluss-mit-lustig-1.4795594

Wahlkampfauftakt und Positionierung

Am 23.01.2020 haben wir mit unsere Auftaktveranstaltung unseren Wahlkampf um den Kraillinger Gemeinderat und den Kreistag begonnen.

Es gibt eine Broschüre mit allen unseren Kandidat*innen für Gemeinde und Kreis, sowie unser Wahlprogramm: Unsere Kandidaten und Inhalte

Natürlich stehen Info-Stände, Hausbesuche und weitere Veranstaltungen auf unserer Agenda. Wir freuen uns auf einen spannenden Wahlkampf mit einem so großen und motivierten Team wie noch nie.

Darüber hinaus hat sich der Ortsverband der Grüne Krailling hinsichtlich des Projekts der Schober Stiftung „Betreutes wohnen neben dem Caritas Seniorenheim“ klar positioniert. Der OV sieht den Aspekt des Gemeinwohls in diesem Projekt nicht ausreichend erfüllt. Belange der Jugend, die den Preis für die Zerstörung der Umwelt zu tragen hat, des Natur- und Klimaschutzes sehen wir nicht hinreichend gewürdigt, hingegen die wirtschaftlichen Interessen der Investoren umso mehr.
Wir halten den häufig genannten Standortvorteil „Synergieeffekte“ für einen Euphemismus für eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen in der Pflege vor Ort. Synergie bedeutet ja, so wie es in diesem Fall beschrieben wird, dass die ohnehin knappen Phasen geringerer Arbeitsauslastung des Personals genutzt werden können, es im Betreuten Wohnen einzusetzen. Wir sehen hier noch einiges an Klärungsbedarf uns haben uns daher (ohne Gegenstimmen) auf folgende Position geeinigt:

„Der Wald südlich Maria Eich soll in seiner jetzigen Form erhalten bleiben und die Gemeinde soll weiterhin alternative Möglichkeiten und Standorte prüfen“

In diesem Sinne, auf einen guten Wahlkampf!

Jugendarbeit in Krailling

Ein eher trauriges Kapitel in Krailling.

Seit das KraillIn geschlossen hat, weil wir keinen Jugendsozialarbeiter mehr beschäftigen und die Räume für die Kinderbetreuung verwendet werden, gibt es in Krailling außerhalb der Vereine keine Jugendarbeit mehr. Das ist sehr unglücklich und muss dringend wieder in Angriff genommen werden.

Hierfür sollte eigentlich, so die Zusage des Bürgermeisters auf Anfrage der GRin Schulte-Krauss, die Jugendreferentin des Landratsamtes geladen werden (vgl.Protokoll 26.11.2019)Dies ist leider nicht passiert.

Nun hoffen wir, dass nauf Nachfrage der Grünen zumindest die Veranstaltung „Stunde der Demokratie“, eine parteiunabhängige Informationsveranstaltung für Erstwähler des Kreisjugendrings doch noch statt finden kann. Der Kreisjugendring hat uns telefonisch die Möglichkeit zugesichert. Und wir hoffen, dass unser Bürgermeister, der sich so wenig für diese Veranstaltung interessiert hat, nun nicht versucht, sich dort zu profilieren.

Wie gesagt, es gibt viel zu tun.

Krise statt Notstand – Krailling erklärt die Klima“krise“

Wir sind schon ein bisschen stolz:

Im Gegensatz zum Landkreis konnte sich unser Gemeinderat auf unseren Antrag einigen. Mit der Änderung von Notstand auf Krise und nur einem jährlichem Bericht der Verwaltung und des Bürgermeisters, statt halbjährlich.

15:4 war das Ergebnis, aus feministischer Sicht ein wenig traurig, dass die Gegenstimmen vorwiegend weiblich waren.

Schade ist es auch ein wenig, dass, wie der Kollege Engl treffend sagte, einige Kolleg*innen stets mit dem Finger von sich weg zeigen und uns nun vorwerfen wir würden Klima- und Umweltschutz nur aus Wahlkampfgründen anführen….nicht wie sie, die für ihre Ökologie bekannte CSU.
Wir freuen uns trotzdem und bedanken uns bei den Kolleg*innen die sich zur Zustimmung durchringen konnten.
Wir freuen uns auch über jede Stimme, die wir vielleicht nur bekommen haben, um ggfs. dadurch im Wahlkampf gut dazustehen 😉