Vereidigung unserer neuen Fraktionsmitglieder

Wie bereits bekannt haben wir neben unseren vier Gemeinderäten aus der vorangegangenen Legislaturperiode noch zwei weitere Fraktionsmitglieder hinzu gewinnen können.
Hier noch ein paar Bilder von der Vereidigung (Danke an Alexander Broschell, der uns die Fotos der Gemeinde zur Verfügung gestellt hat):

Cosima Schmid Zeller

Tom Metzner

Unsere Mandatsträger*innen

Wir haben bei der Kommunalwahl sehr gut abgeschnitten und den kleinen Vorsprung, den die CSU noch hat, holen wir auch noch auf, denn offensichtlich zahlt sich ordentliche Arbeit im Gemeinderat, Transparenz und ein offenes Ohr für die Bürger*innen aus.

So sieht also jetzt der Gemeinderat aus:

Unsere neuen Gemeinderät*innen in der Reihenfolge der erhaltenen Stimmen:

Andrea Schulte-Krauss

Cosima Schmid-Zeller

Ricarda Weimar (2.Bürgermeisterin)

Tom Metzner

Werner Engl

Dr. Imme Kaiser

Zudem stellen wir mit Adrienne Akontz und Andrea Schulte-Krauss zwei Kreisrätinnen. Auch das ist ein Novum in Krailling.

Wir hoffen nun auf eine erfolgreiche Wahlperiode und möchten uns nochmals bei allen unseren Wähler*innen für das in uns gesetzte Vertrauen bedanken.

WIR HABEN EINE BÜRGERMEISTERIN!

Der Ortsverband Bündnis 90/ Die Grünen gratuliert herzlichst der Kollegin Ricarda Weimar zur Wahl zur 2. Bürgermeisterin

Bei der Amtsernennung:

Triff Die Grünen :-)

Diskussion „Wie wollen wir im Alter leben?“

Gestern, am Rosenmontag fanden sich auf Einladung von Ortsverband und unserer Landratskandidatin Martina Neubauer rund 30 Gäste ein um mit sich vom pflege- und seniorenpolitischen Sprecher im Landtag Andreas Krahl informieren zu lassen, welche Möglichkeiten bestehen, den Lebensabend möglichst angenehm und eigenbestimmt zu genießen. Hier ging es von kleinen, aber notwendigen Hilfen in der Infrastruktur einer Gemeinde, wie zum Beispiel ausreichens Sitz- und Rastgelegenheiten bis hin zu neuen Hightec-Hilfen beim Verbleib im eigenen Heim.

Schnell wandte sich die Diskussion jedoch der Wohnanlage für Senioren zu, was nicht zuletzt an der auffälligen Präsenz von Caritas und Schoberstiftung, letzteres in Gestalt von CSU Gemeinderätinnen, lag. Da unser Ziel als grüne Fraktion ist, dieses Projekt endlich transparent zu machen, sodass jede*r Bürger*in und auch jeder Gemeinderat und jede Gemeinderätin auf Basis aller Tatbestände entscheiden können, was sie davon halten, sehen wir es als positiv, wenn auch Vertreter anderer Interessen zu unseren Veranstaltungen kommen. Es ist für uns ein Zeichen von Demokratie, Pluralismus und Transparenz, wenn jeder Redezeit bekommt. Diese wurde von den Damen auch reichlich genützt, sodass der Referent und Gäste, die mit allgemeinerem Interesse gekommen waren, leider teilweise zu kurz kamen.

Abgesehen von bereits bekannten Argumenten kam jedoch eines klar zum Ausdruck, was auch Andreas Krahl in seinem finalen Statement formulierte: Es gibt offensichtlich noch viel Diskussionsbedarf. Das ist bei einem Projekt, das jetzt seit fünf Jahren in Planung ist keine Glanzleistung. Dennoch konnten dem auch die Befürworterinnen nicht widersprechen.

Vielleicht sollte sich die Gemeinde, und insbesondere der Gemeinderat einfach ins Gedächtnis rufen, was ihre und seine primäre Aufgabe ist: Für das Bürgerwohl zu sorgen und, im Falle des Gemeindrats, den Bürgerwillen zu respektieren oder ihn wenigstens anzuhören. In diesem Fall ist es eben schwierig zu sagen, was ‚der Bürger‘ genau möchte, aber das liegt eben zum Teil an der mangelnden Kommunikation und zum Teil an leichtfertigen Verkürzungen, bei denen ein angebliches Gemeinwohl, hier für 50 Senior*innen populistisch gegen „den Käfer“ oder „die Haselmaus“ gestellt wird. Doch was ist denn dieses Gemeinwohl? Und warum sind 38 Wohnungen mehr wert als Erholungsfläche für viele Menschen, Lebensraum für noch mehr Tiere und ein winziger Teil der Chance unserer nachfolgenden Generationen ohne Klimakatastrophe? Diese Fragen wurden in den letzten fünf Jahren immer wieder abgewiegelt und das zeigt sich jetzt in den Bürgerprotesten.

Am Ende der auf zwei Stunden angelegten Veranstaltung wurde von allen Seiten bemängelt, sie sei zu kurz gewesen. Nunja, für eine Diskussion, wie sei geplant war, also als allgemeine Information zum Leben im Alter, war das der optimale Rahmen: Ein bisschen Information, ein bisschen Diskussion und Zeit bei Kaffee und Kuchen zusammen zu sitzen.

Wir haben auf jeden Fall mitgenommen, dass eine weitere, größere Veranstaltung notwendig wäre und werden sehen, ob wir den Bürgern so etwas eröffnen können. Auch hier ist dann natürlich wieder jeder willkommen.

Insofern danken wir unseren Gästen für die rege Diskussion und freuen uns auf weitere Veranstaltungen. Zum Beispiel beim zwanglosen Kaffee jeden Samstag bis zur Wahl ab 13:00 im Pastareich, Muggenthalerstr. 5 mit unseren Kandidat*innen. Wir freuen uns auf Sie!

Neue Energien in Krailling

Wir freuen uns sehr, dass das jahrelange Engagement von Dr.Imme Kaiser auch gegen erste Vorbehalte aus unseren eigenen Reihen nun gestern zumindest einen ersten Erfolg gezeigt hat:
Nach mehrfacher Nachfrage wurde gestern das Projekt „Bürgerwind Berg“ dem Gemeinderat vorgestellt und wir freuen uns über das allgemeine ergrünen der Rät*innen. Zum Teil sind sie so überzeugt von der Güte unserer Arbeit, dass uns der Verweis darauf als Wahlkampf ausgelegt wird.
Natürlich ist es im Wahlkampf von Vorteil, wenn man sechs Jahre solide Politik gemacht hat. Aber diese Chance hatte jede Fraktion und wenn man selbst auf nichts hinweisen kann,dann sollte man genau daran arbeiten.
Nichtsdestotrotz: Wir freuen uns über die einhellige positive Einstellung zu diesem Projekt. Es soll ein Bürger*innenprojekt für unsere Gemeinde werden, denn aus der wirtschaftlichen Krise hilft es uns nicht in grenzenlosem Aktionismus immer mehr Natur für den vermeintlich schnellen Profit zu zerstören.
Wir versuchen seit Jahren Ökologie und Ökonomie zusammen zu denken ohne dass das einen zwingend das Primat über das andere hätte. Und hier ist eben einer unserer Vorschläge, mit dem wir Krailling zukunftssicher machen. Im Ökologischen, Ökonomischen und Sozialen Sinne. (Das war Wahlwerbung, an der dürfen Sie uns aber auch die nächsten sechs Jahre messen)