Eindrücke der ersten Aufstellungsversammlung

CSU Krailling – Quo Vadis?

Die CSU Krailling stellte heute Ihren Kandidaten vor, den die Mitglieder auch mit nur einer Gegenstimme nun offiziell aufgestellt haben. Das ist nichts Überraschendes und wir gratulieren Herrn Joergens.

Weitaus spannender waren Aussagen und Ereignisse im Umfeld dieser Veranstaltung. Zunächst empfinde ich, die ich ja selbst lade, es befremdlich, wenn die Öffentlichkeit ausgeschlossen wird. Es wurde zwei Kraillinger Bürgern der Zutritt zum Veranstaltungsort verwehrt und auch wir drei Gemeinderäte mussten argumentieren, der Veranstaltung beiwohnen zu dürfen. So viel zur Transparenz.
Ebenso spannend war, dass in nahezu jedem Wortbeitrag mantraartig auf die Frauenbeteiligung hingewiesen wurde, und wie gut man das doch mache. (nunja, hier geht es um Ehrenämter. Also viel Arbeit ohne Entlohnung. Wie ist die Frauenquote der CSU nochmal im Landtag?) Darüber hinaus tut die CSU Krailling auch ohne Volksbegehren viel für die Bienen, weil sie kleine Topfblumen verschenkt hat. (Leider hatten wir kein Rederecht, sonst hätte ich erklären können, dass die gefüllte Narzisse der Biene gar nicht so viel bringt, und auch statt der gefülltblühenden Primel eine Kugelprimel die bessere Wahl gewesen wäre). Aber meine Highlights waren ganz klar, dass wohl jeder Redner unsere Pressemitteilung gelesen haben muss, denn anders ist sich die Häufung von Sentenzen aus unserem Text nicht zu erklären. Wir nehmen das mal als Kompliment. Wenn es denn bei den Kolleg*innen nicht bloß bei leeren Worten bliebe. Der zweite Höhepunkt ist allerdings noch beachtlicher: Die CSU Krailling, namentlich unser Altbürgermeister besitzt die Dreistigkeit, es sich und seiner Partei and Revers zu heften, dass Krailling im Osten und Westen von Grün umgeben ist. Wenn ich mich recht erinnere, ist die unbebaute Sanatoriumswiese allein der Hartnäckigkeit und dem Willen der Kraillinger Bürger zu verdanken, die sie vor den Bauplänen der CSU gerettet haben….ein Schelm wer bei all dem Böses denkt.

Also, wer unserer Aufstellungsversammlung beiwohnen will ist uns herzlich willkommen. Wir freuen uns über interessierte Bürger!

Aufstellungsversammlung zur Bürgermeister*innenkandidatur mit Ludwig Hartmann

Wir laden herzlich für den

19.02.2019 um 19:30 im Alten Wirt

Margaretenstraße 31, 82152 Krailling zur öffentlichen Aufstellungsversammlung zur Bürgermeister*innenkandidatur ein.

Hierzu haben sich der Fraktionsvorsitzenden der Landtagsfraktion der Grünen Ludwig Hartmann auch die Stadt-Kreis- und Bezirksrätin Martina Neubauer, die mit ihrer langjährigen Erfahrung kompetent durch die Versammlung führen wird angekündigt.

Wir freuen uns, dass unsere Gemeinde so viel Unterstützung bis auf Landesebene erfährt 🙂

Heute: Neujahrsempfang des KV Starnberg im Weßlinger Pfarrstadl

Freitag, den 8. Februar 2019 um 19:00 Uhr
im Pfarrstadel in Weßling, Am Kreuzberg 3,

„Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr einen erfolgreichen Unternehmer, den Mitgründer und Inhaber eines sogenannten „hidden champions“ gewinnen konnten, der sich dem Motto unserer Neujahrsempfänge auf ganz besondere Weise nähern kann. Der Tutzinger Michael Willberg ist ein aufmerksamer Beobachter und besorgt über das, was zu Zeit in vielen Teilen der Welt passiert. Es gibt viele Parallelen zu historischen Situationen, so dass wir zeigen müssen, ob wir etwas daraus gelernt haben oder nicht. Für die Entwicklungen im Finanzmarkt, der Industrie, der Politik und auch der Gesellschaft müssen wir Leitplanken finden, die für ein gerechtes Miteinander untereinander und zwischen den Generationen sorgen. Beim Kernproblem des Klimaschutzes müssen endlich sichtbare und zählbare Erfolge erzielt werden. Das immer schnellere Fortschreiten der Digitalisierung sorgt zudem für Unsicherheit in der Bevölkerung.

Wenn Michael Willberg über die Herausforderungen der Digitalisierung spricht, dann kennt er sie aus seinem eigenen Unternehmen. Darüber hinaus hat sich der 52jährige Wirtschaftsingenieur sowohl privat als auch beruflich der Nachhaltigkeit verpflichtet: Früh stieg er auf die Elektromobilität um. Als verheirateter Familienvater mit drei Kindern liegt ihm der gesellschaftliche Wandel zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen der Erde und zu einem besseren Umgang der Menschen miteinander besonders am Herzen.“

Eine neue Bürgermeisterin für Krailling: Adrienne Akontz

Adrienne Akontz

Die Fraktion der Gemeinderäte der Grünen und Unabhängigen in Krailling sowie der Ortsvorstand der Grünen freuen sich, dass sie in Frau Adrienne Akontz eine erfahrene und engagierte Kandidatin für das Bürgermeisteramt gefunden haben.
Deshalb werden wir auf der nächsten Grünen Ortsversammlung, die für die Kalenderwoche 8/2019 anberaumt ist, vorschlagen, Frau Adrienne Akontz als Kandidatin für das Bürgermeisteramt aufzustellen.
Wir schätzen ihre Kompetenz, Geradlinigkeit und ihr Augenmaß sehr und haben sie immer als faire Teamplayerin wahrgenommen, die sich stets um den Ausgleich, auch zwischen Ökonomie und Ökologie eingesetzt hat.
Mit ihrer Beharrlichkeit konnte sie trotz entgegenstehender Mehrheiten im Gemeinderat ihre Anliegen nicht nur vertreten, sondern mitunter auch durchsetzen. Vorher waren der Erhalt der Sanatoriumswiese und das Freihalten von Flutmulden an der Würm erfolgreiche Bürgerinitiativen, die von ihr tatkräftig unterstützt wurden.
Frau Akontz verfügt nicht nur aufgrund Ihrer beruflichen Tätigkeit als Landschaftsplanerin und Sachverständigen, sondern auch ihrer langjährigen ehrenamtlichen Arbeit als Gemeinderätin über nachgewiesene Kentnisse, wie Verwaltungsabläufe erfolgreich abgeschlossen und die komplexen Anforderungen an Planungsverfahren bewältigt werden können.
Durch Ihren ruhigen und überlegten Auftritt begegnet sie ihren Gesprächspartnern auf Augenhöhe und qualifiziert sich dadurch auch als Führungskraft im Rathaus.
Sie setzt sich für Ihre Überzeugungen mit intellektueller Schärfe ein, lässt aber gleichzeitig auch andere Auffassungen gelten. Diese Eigenschaften qualifizieren sie aus unserer Sicht als Bürgermeisterin für ein zukunftsorientiertes Krailling, das sich den Anforderungen an die großen Themen der Zeit wie Artenschutz und Klimawandel, die keine beliebigen Größen darstellen, die zwischen Partikularinteressen zerrieben werden dürfen ebenso stellen kann, wie den anstehenden kommunalen Herausforderungen.
Wir sind sehr froh, dass Frau Akontz erklärt hat, trotz der sehr verkürzten Vorbereitungszeit diese Aufgabe mit Elan anzugehen. Wir werden sie tatkräftig von der Aufstellung bis zu Ihrer Bürgermeistertätigkeit unterstützen.

Alles neu macht der Mai

Zunächst wünschen wir Frau Borst auf diesem Wege baldige Genesung und dass Sie dieses Frühjahr, ihr vermutlich erstes im (vorzeitigen) Ruhestand, Abstand von den, wie sie sagte „negativen Einflüssen“ gewinnen kann. Auch Ihrem Wunsch nach noch vielen schönen Jahren als Privatier in der Gemeinde schließen wir uns von Herzen an.

Aber natürlich geschieht so ein Rücktritt nicht im luftleeren Raum und betrifft uns alle. Wir Grüne sehen es als unsere demokratische Pflicht und auch als unserer Verantwortung gegenüber der Gemeinde, auch in schwierigen Zeiten, Verantwortung zu übernehmen. Wir werden alles daran setzen, den Wähler*innen eine gute Alternative zum ewigen „weiter so“ zu bieten. Wir möchten den Bürger*innen die Option bieten, dass die vielen offenen und nicht unumstrittenen Projekte aus einer neuen Perspektive betrachtet – und wenn nötig und möglich – modifiziert werden.

Wir wollen Kompetenz für Krailling bieten und sind sicher, ein*e geeignete*n Kandidaten*in aufstellen zu können, der*die uns mit Herz und Verstand in die Zukunft führen wird.

When the times get tough, the tough get going.

Krailling ganz weit vorn beim Volksbegehren

Bereits am Freitag konnte das Rathaus 408 Unterschriften vermelden. Das wären rund 60% von unserem Minimalbeitrag von 10% der Wahlberechtigten. wie schön wäre es, wenn wir eine solche Spitzenposition auch am Ende des Eintragungszeitraums inne hätten 🙂 Krailling summt! DANKE!
Hier der Artikel de SZ, der das schwierige Imkergespräch im Starnberg thematisiert. Die Zwischenstände vom Volksbegehren sind in der Infobox.

Artikel der SZ online